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Oralchirurgie

Unter zahnärztlicher Chirurgie versteht man operative Eingriffe in der Mundhöhle, die in der Praxis bei örtlicher Betäubung ambulant durchgeführt werden.

Entfernung von Weisheitszähnen, entzündeter Wurzelspitzen, Kieferzysten und fortgeschrittener Parodontitis fallen in das Gebiet der zahnärztlichen Chirurgie. Die meisten dieser chirurgischen Eingriffe werden unter örtlicher Betäubung ambulant durchgeführt. Natürlich werden bestimmte Eingriffe auch unter Vollnarkose vorgenommen.

Es gilt hier jedoch abzuwägen ob der zahnärztlich-chirurgische Eingriff so stark das Wohlbefinden beeinträchtigt, das es das Narkoserisiko aufhebt.

Der Einsatz von Lasern bei chirurgischen Eingriffen verkürzt die Behandlungsdauer, ruft weniger Schmerz hervor und ermöglicht ein Schneiden ohne Bluten. Die Einsatzgebiete erstrecken sich von Entfernung von Karies, Versiegelung von kleinen Rissen (Fissuren) bis hin zu einer sanften Wurzelkanalbehandlung.